Schwibbögen
Lichterglanz aus dem Erzgebirge

Eine Tradition des Lichtes
Die Geschichte des Schwibbogens ist eng mit dem erzgebirgischen Bergbau verbunden. Als früher Schöpfer eines schmiedeeisernen Bogens wird der Johanngeorgenstädter Bergschmied Johann Teller genannt. Der Name erinnert an einen frei zwischen Mauern gespannten Bogen.
Bergmännisches Brauchtum
Eine Überlieferung führt die Form auf halbkreisförmig aufgehängte Grubenlampen zurück. Zur letzten Schicht vor Weihnachten, der Mettenschicht, spielte dieses Licht eine besondere Rolle. Heute wird das Brauchtum auch in Schaubergwerken gepflegt.
Vielfältige Gestaltung
Schwibbögen schmücken Fenster und öffentliche Plätze. Neben der klassischen Rundung gibt es Giebel- und Spitzbogenformen, figürliche Szenen und Modelle mit zusätzlicher Innenbeleuchtung. Wolkenmotive und Innenbeleuchtung zählen zu den besonderen Gestaltungselementen von Müller-Schwibbögen.
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